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26 Ergebnisse gefunden für „“

  • VOM HAUBEN-RESTAURANT BIS ZUR ALMHÜTTE: WAHRE GAUMENFREUDEN IN KITZBÜHEL

    Die Gamsstadt vermag es, mit einer unverkennbaren Kombination aus Genuss, Natur, Tradition und Wohlbefinden zu überzeugen. Die kulinarische Reise durch die Region führt über heimische Traditionsgerichte hin zu internationaler Gourmet-Küche. In den Hütten am Berg und den Traditionswirtshäusern im Tal wartet bodenständige, regionale Kost. In den Haubenlokalen hingegen zaubert die Kochelite exquisite Leckerbissen für Sie. Kitzbühels Restaurantvielfalt reicht vom urigen Tiroler Wirtshaus bis zum mehrfach international ausgezeichneten Hauben-Lokal. HAUBENRESTAURANT RESTAURANT SEEBICHL: GEFASTET WIRD WOANDERS Das Restaurant Seebichl der Familie Witzmann ist Treffpunkt der Genießer und bekannt für Gerichte wie das Rib Eye-Tagliata und das luftige Topfensoufflee. Über die Jahre hinweg hat sich im Seebichl eine eigenständige Kochkultur entwickelt. Kompromisslos regionale Zutaten vermischen sich mit neuen Ideen und uralten Rezepten aus fern und nah. Fest steht: gefastet wird woanders. http://www.restaurant-seebichl.at/ HAUBENRESTAURANT HALLERWIRT: EIN BAULICHES JUWEL MIT HOHER SPEISEN-QUALITÄT Der Erbhof Hallerwirt ist ein historisch wertvolles bauliches Juwel im Ortskern direkt neben der Kirche – umgeben von Wiesen, Wäldern und der Kitzbüheler Bergwelt. Seit 2002 führen Monika und Jürgen Stelzhammer die Familiengeschichte im Hallerwirt fort. Hohe Qualität bei Speisen und Getränken, behutsam ergänzt mit modernen Akzenten, gehören dabei zur Tradition. www.hallerwirt.at WIRTSHAUS MOCKING BIETET KLASSIKER DER ÖSTERREICHISCHEN KÜCHE Mocking ist das Wirtshaus, das Klassiker der österreichischen Küche mit frischen Ideen verfeinert und Genießern einzigartige Kreationen serviert: originell, unverfälscht, natürlich. Sorgfältig verarbeitete Qualitätsprodukte aus der Region garantieren ein intensives, echtes Geschmackserlebnis im Rhythmus der Jahreszeiten. https://mocking-kitzbuehel.at/

  • destilat - ALS DREI FREUNDE AUSZOGEN, UM DEN „OSCAR“ ZU GEWINNEN

    Das Leben schreibt die besten Geschichten. Zum Beispiel diese, als drei Freunde beschlossen, in Zukunft als Geschäftspartner die Architektur-Branche aufzumischen, und wie es ihnen gelang, den begehrtesten Design-Preis der Welt zu gewinnen. „Wir hatten alle Tränen in den Augen“, erzählt Sophie Pfeffer vom Architektur- und Design-Büro „destilat“ gegenüber PANGAEA über ein Ereignis im Jahr 2020, als man in London plötzlich den Oscar für Innenarchitekten verliehen bekam. Diesen vergibt die Online-Plattform „Dezeen“ unter 4.000 Einreichungen weltweit. MODERNE WEINMANUFAKTUR FÜR DEN WINZER CLEMENS STROBL Das Siegerprojekt ist ein wahres Architekturjuwel in Kirchschlag am Wagram im Bezirk Tulln in Niederösterreich. Es ist ein alter Gutshof, der zu einer modernen Weinmanufaktur für den Winzer Clemens Strobl umgebaut wurde. Die Arbeit für das „destilat“-Team begann schon bei der Suche nach einer geeigneten Immobilie, bei der die Architekten den Auftraggeber begleiteten - und bei der Besichtigung eines 4.000 Quadratmeter großen Ensembles aus Betriebsstätte, Wohn- und Badehaus auch fündig wurden. Allerdings: Die Bausubstanz war schlecht erhalten und musste von Grund auf saniert und durch Neubauten ergänzt werden. Das zweigeschossige Wohnhaus gibt sich nach außen in seiner historischen Anmutung – innen wurde das verwinkelte Gebäude jedoch völlig neu erschlossen. Die große Hauptstiege wurde dafür „umgedreht“ und ein Geländer in historischer Formensprache entwickelt. Authentische Baumaterialien und Handwerkstechniken standen bei der Revitalisierung des Objekts im Fokus: Die antiken Fischgrät- und Tafelparkettböden wurden im Anwesen aus dem 18. und 19. Jahrhundert entdeckt und der Steinboden aus altem, getrommeltem Travertin zusammengesetzt; Wände und Decken in tradi¬tioneller Pinselstrich-Technik gemalt, Akkustikdecken unterm tonnenschweren Stuck der histo¬rischen Gemäuer versteckt und die originalen Kastenfenster restauriert und mit „Histoglas“ versehen. Damit all diese Räumlichkeiten – vom Wellnessbereich im Kreuzgewölbe bis zum ausgebauten Dachboden – sich im besten Licht zeigen können, wurde von destilat zudem das komplette Beleuchtungssystem erarbeitet. RENOMMIERTE PREISE IM IN- UND AUSLAND Mit der Gestaltung der Weinmanufaktur Gut Wagram gewann „destilat“ nicht nur den Oscar unter den Innenarchitekten, sondern viele andere renommierte Preise der Branche. Auswirkung: „Wir sind dadurch bekannt geworden und werden zu Wettbewerben eingeladen“, freut sich Sophie Pfeffer. Sie ist seit 2019 Junior-Partnerin eines Männer-Triumvirats, das sich 2009 entschlossen hat, aus einer freundschaftlichen auch eine geschäftliche Beziehung zu machen. Henning Weimer, einer der drei Geschäftspartner, war im Einzelhandel tätig und besaß ein Einrichtungshaus. Harald Hatschenberger beschäftigte sich zuvor mit Industrie-Design, und Thomas Neuber ist gelernter Betriebswirt und kam ursprünglich aus der Musikbranche. Heute sind die „destilat Design Studios“, die es in Wien und in Linz gibt, mit 15 Angestellten österreichweit und international auf den Gebieten der Innenarchitektur und des Möbeldesigns tätig. Wie man auf den Namen „destilat“ kam? „Wir betrachten als Essenz jedes Prozesses das Produkt - konzentriert, reduziert, destilliert“, beschreibt Henning Weimer die Namensfindung des Unternehmens. Dass die Branche derzeit boome, habe auch mit der Pandemie zu tun, glaubt Weimer im Gespräch mit PANGAEA. „Corona war für uns ein Brandbeschleuniger, jeder wollte plötzlich sein Wohnumfeld verändern und hatte auch die Zeit und Muse, sich dazu etwas zu überlegen“. Dass die Kunden, die zu „destilat“ kommen, auch über das nötige Kleingeld verfügen müssen, will Weimer nicht bestätigen, er sagte nur: „Er sollte Sinn für das Schöne haben!“ Im Normalfall nennt der Kunde sein Budget für das Projekt, danach wird abgeschätzt, ob die Umsetzung seiner Wünsche realistisch ist. Das Weingut am Wagram in Niederösterreich bildete auch da eine Ausnahme. WIE EINE YACHT ÜBER DEN DÄCHERN VON WIEN Auf der Webseite von „destilat“ sind einige beeindruckende Interior-Projekte der Architektengruppe zu sehen. Bemerkenswert: Das „Penthouse L“ in Wien, wo sich ein spannendes Spiel aus luxuriösen Materialien und schlichten Formen als roter Faden durch die Wohnung zieht. Inhaltliche Anleihen nimmt das Design an Standort und Charakteristik der rund 165 Quadratmeter Wohn- und 380 Quadratmeter Terrassenfläche samt Outdoorsauna, Whirl- und Infinity-Pool. Als 9. und 10. Geschoss eines Neubaus segelt das Apartment samt dreiseitig umlaufender Terrasse wie eine Yacht über den Dächern von Wien und damit auch ein wenig „über den Dingen“. Schwebend zeigen sich deshalb viele der maßgefertigten Holzeinbauten – von Ankleide- und Schlafzimmer mit En suite-Bad, bis zum Boudoir samt luxuriösem Schminktisch. Jede Menge Stauraum und so manch versteckte Tür wurden dabei aus lamelliertem Nussbaumholz unsichtbar in die Wand verbaut. Die erdigen Holzelemente bilden einen klaren Kontrast zu den Böden: glänzend helles und großformatiges Feinsteinzeug (mit Marmoroptik) in den Repräsentationsräumen und hochfloriger Velours in den Privaträumen. Materialien, die mit den hinterleuchteten Spiegeln subtil die 70er-Jahre zitieren. Schiffsartig präsentiert sich auch die großzügige Wohnküche. Hinter weißen Hochglanzfronten wurde ihr Innenleben aus dunkler Nuss bis ins kleinste Detail ausgefertigt. Zentrales Element des Salons ist der Bioethanol-Kamin. Leicht erhöht, in einen hellen Marmorsockel eingelassen, wird er von einer großformatigen, dunklen Feinsteinzeug-Wand in Marmoroptik hinterfangen, die neben den Flammen auch die Materialästhetik der klassischen Moderne widerspiegelt. Der Sockel bildet zugleich die erste Stufe der Metalltreppe ins Obergeschoss, deren filigranes Strebengeländer eine tragende Rolle übernimmt und die Konstruktion schwerelos erscheinen lässt. „Einmal mehr ging es bei diesem Projekt darum, aus den vielen Ideen der Auftraggeber ein stimmiges Ganzes zu destillieren; ihren Blick zu fokussieren und sie in der Urteilsfindung zu begleiten“, beschreibt Weimer dieses Herzeigeprojekt seiner Firma. PASSENDER RAHMEN FÜR EXKLUSIVE AUTOMOBIL-SAMMLUNG Außergewöhnlich ist auch die für einen Privatmann realisierte „Lounge Z“. „Destilat“ hat dabei für einen Liebhaber exklusiver Fahrzeuge, der sich für seine Automobil-Sammlung einen passenden architektonischen Rahmen wünschte, eine offene Lounge in die großzügige Garage integriert. Dafür wurde im zweigeschossigen Baukörper ein eigener Bereich definiert der über eine dreistufige Treppe nach unten führt und damit räumlich von der Garage getrennt ist. Die Automobile werden gleichzeitig erhöht und erhalten durch die Präsentation der Sammlung auf einem Podest musealen Charakter. Die beiden fix eingebauten Hauptelemente, welche einerseits als Bewirtungs- und Bar-Modul und andererseits als räumliches Trennelement bzw. Regal dienen, kombinieren Korpusse aus Teakholz mit grünen Marmorplatten, die formal und konstruktiv durch einen Rahmen aus schwarzen Formrohren zusammengefasst werden. Mit seinen vertikalen Teakholz-Lamellen definiert das Regal subtile Raumgrenzen, ermöglicht ob seiner Transparenz dennoch Blickbeziehungen aus der tiefer liegenden Lounge in den eigentlichen Garagenbereich und vice versa. Für Weimer von „destilat“ wurde mit diesem Projekt ein relaxter Ort in stilvollem Ambiente geschaffen, der freien Blick auf die kostbaren Sammlerstücke offeriert und zum entspannten Fachsimpeln unter Gleichgesinnten einlädt. PRIVAT-RESIDENZEN IN SPANIEN UND GRIECHENLAND Zu den Kunden von „destilat“ zählen sowohl private Auftraggeber als auch Hotels. „Wir beschäftigen uns aber auch intensiv mit Corporate Architecture und der Integration von Marken und Produkten in die jeweilige Architektur. Gleichzeitig unterstützen wir unsere Kunden bei der gemeinsamen Entwicklung von Serienprodukten im Möbelbereich“, ergänzte Henning Weimer, der mit seinem Team gerade damit beschäftigt ist, in Spanien und Griechenland Privat-Residenzen zu gestalten. destilat

  • FÜNF 5-STERNE-HOTELS IN WIEN: WELCHES IST DAS SCHÖNSTE DER STADT?

    Suchen Gäste in Wien ein Luxushotel, haben sie die Qual der Wahl. Das PANGAEA Magazin hat fünf 5-Sterne-Hotels unter die Lupe genommen und ist der Frage nachgegangen, was es braucht, um ein echtes Luxushotel zu sein. DIE WIENER GÄSTEHÄUSER PUNKTEN MIT LUXUS UND TRADITION Das Park Hyatt, das Imperial, das Sacher, das Ritz-Carlton und das Kempinski haben jedenfalls eines gemein: Alle Häuser sind stolz auf ihre Tradition und die berühmten Gäste, die bei ihnen schon genächtigt haben. Sie zählen zu den ersten Adressen für Könige, Politiker, Schauspielgrößen und berühmte Musiker. Fragt man Stefanie Peter, Marketing Communications Manager Hyatt, was für sie ein Luxushotel ausmachen muss, antwortet sie: „Ein Luxushotel ist ein Ort, der sich anfühlt wie ein zweites Zuhause. Ein Ort an dem hochwertige Materialien, edles Interieur, qualitativ hochwertige Speisen und Getränke und ein exzellenter Service eine unvergleichliche Symbiose ergeben“. Das alles würde nicht reichen, so Stefanie Peter, wenn da nicht ein Team wäre, dass das Haus mit Leben füllt. Dazu gehöre zudem ein charmanter Service mit Liebe zum Detail. Ähnlich sieht das auch der Generaldirektor vom Palais Hansen Kempinski Vienna, Florian Wille: „Abgesehen von den hohen Standards der internationalen Luxushotellerie, die selbstverständlich erfüllt werden müssen, ist für mich persönlich ein Luxushotel ein Raum, der alle Sinne anspricht, der inspiriert, an den man sich erinnert, über den man spricht, und an den man zurückkehren möchte“. DIE SEELE DES HAUSES WIRD DURCH DIE MITARBEITER GEPRÄGT Während die Hardware eines Hotels - gerade im Luxussegment - natürlich wichtig sei und stimmen müsse, komme es aber auch wesentlich auf die Software an. Ein Luxushotel müsse eine Seele haben und diese werde vor allem durch die Mitarbeiter geprägt, deren Herzlichkeit, Serviceorientierung und Authentizität, so der Hoteldirektor. Das menschliche Element könne in einer Branche wie dieser nicht oft genug betont werden. ANEKDOTEN MACHEN DAS HAUS GESCHICHTSTRÄCHTIG UND EINZIGARTIG Der Wiener Charme der Mitarbeiter, die Tradition und der hohe Standard machen es also aus, um in der Elite der Luxushotels mitzuspielen. Kein Manager der hier vorgestellten Hotels würde sagen, diese Eigenschaften nicht zu besitzen. Es kommt also auf kleine, aber vielleicht wesentliche Details an, die für Gäste ausschlaggebend sein können, um sich für das eine oder andere Haus zu entscheiden. Für den einen ist sind es vielleicht die Spezialitäten des Hotel-Restaurants oder die raffinierten Cocktails an der Hotel-Bar, für den anderen sind womöglich Service oder Spe-Bereich ausschlaggebend. Wunderbare Bauten sind sie alle diese fünf 5-Sterne-Hotels in Wien. Auch das Interieur könnte nicht edler sein. Spannend wird es bei den Gästen und den Anekdoten, die man sich erzählt. Sie machen das Haus geschichtsträchtig, interessant und einzigartig. KENNEDY UND CHRUSCHTSCHOW BEGEGNEN SICH IN WIEN Aus diesem Grund verfügt das Hotel Imperial über eine interessante Anekdoten-Sammlung. Da wird etwa erzählt, dass Nikita Chruschtschow, ehemaliger Ministerpräsident der Sowjetunion, 1961 in der Zeit des Kalten Krieges zu einem Treffen mit John F. Kennedy nach Wien kam, im Imperial wohnte und bevorzugter Weise in seiner Suit speiste. Oder dass der Stummfilm-Star Charlie Chaplin gesagt haben soll, dass er noch in keinem Hotel der Welt so ein schönes Zimmer gehabt habe wie im Imperial. ABGESEHEN DAVON HAT SICH DAS IMPERIAL MIT SEINEM BUTLER-SERVICE EIN ALLEINSTELLUNGSMERKMAL GESCHAFFEN Anekdoten von berühmten Gästen könnte wohl auch das Hotel Sacher erzählen, wäre da nicht die Verschwiegenheit als oberste Priorität. Wer braucht schon Geheimnisse seiner Gäste auszuplaudern, um Aufmerksamkeit zu bekommen, wenn man eine Torte als Markenzeichen und weltweiten Werbeträger hat? Dass im Sacher Berühmtheiten wie Opernstar Anna Netrebko, Queen Elisabeth, Hollywood-Schauspielerin Sharon Stone oder Top-Model Naomi Campbell genächtigt haben, ist kein Geheimnis. EIN FIAKER VOR DER TÜR ERFÜLLT DAS KLISCHEE DER WIEN-BESUCHER Ebenfalls mit einer Süßspeise lockt das Palais Hansen Kempinski Gäste in sein Hotel. Hier wird der berühmte Apfelstrudel serviert und in der Beschreibung des Hauses stark beworben. Als Gast bleibt einem nicht unbemerkt, wie sich die Mitarbeiter bemühen, modernen Luxus mit Wiener Charme zu verbinden. Ein „Servus“ gleich beim Eintreten schafft die gewollte Atmosphäre, ein Fiaker vor der Tür sorgt zudem dafür, dass das Klischee von Wien-Besuchern erfüllt wird. Wenn das Park Hyatt Vienna seine Gäste in Gold baden lassen will, wird damit die wundersame Wandlung von einem Bankgebäude in ein Luxushotel beschrieben. Denn der Spa-Bereich samt Schwimmbecken ist im ehemaligen Tresorraum der Länderbank untergebracht. Dass sich das Park Hyatt mitten im exklusivsten Einkaufsviertel Wiens befindet, nämlich nur wenige Schritte vom Graben und Tuchlauben entfernt, könnte für manche Dame entscheidend für eine Buchung sein. AUSGERECHNET EIN HOTEL HAT DEN LÄNGSTEN INDOOR-POOL DER WIENER INNENSTADT Das Ritz-Carlton lässt seine Gäste zwar nicht in Gold baden, dafür aber im längsten Indoor-Pool der Wiener Innenstadt, der eine Länge von 18 Metern aufweist. Noch mehr als dieses Angebot wird die Gäste wohl die Vielfalt der kulinarischen Erlebnisse, die auf der Atmosphere Rooftop Bar im 8. Stock und einem atemberaubenden Blick über Wien genossen werden können, in das ehemalige Palais locken. Jedes der fünf 5-Sterne-Hotels hat also mehr zu bieten als „nur“ Luxus. Aber das macht die Entscheidung, für welches Haus man sich entscheidet, womöglich auch nicht leichter. Hotel Wien KOMMENTAR: Es gibt auf der Welt sicherlich das eine oder andere Hotel, das noch mehr Luxus bietet als jene in Wien. Selten aber kann ein Haus auf eine so eindrucksvolle Historie zurückblicken wie die fünf Luxushäuser, deren Wände spannende Anekdoten über zahlreiche Berühmtheiten der Weltgeschichte erzählen könnten. Anziehend für die Gäste ist allein schon die Architektur der früheren Palais, die Ausstattung, die an kaiserlichen Prunk erinnert und die vielen kulinarischen Spezialitäten der Wiener Küche.

  • WINTER IN DEN ALPEN: DER ARLBERG, KITZBÜHEL UND DAS DORF IM BERNER OBERLAND

    Reisejournalisten können von so manchen kuriosen Begebenheit erzählen. In ewiger Erinnerung für die, die dabei waren, bleibt wohl das überraschende Angebot des Tourismus-Managers vom Arlberg in Tirol, Österreich, für einen bekannten Reiseredakteur, der wissen wollte, welches Skigebiet der Tourismus-Manager für das schönste in den Alpen halten würde. Dieser griff spontan nach seinem Autoschlüssel, übergab ihn dem Reisejournalisten und sagte: „Ich stelle dir mein Auto zur Verfügung, schau dich selbst um, und wenn du ein schöneres Skigebiet als den Arlberg findest, gehört mein Auto dir“. Diese Anekdote wird unter den Reisejournalisten bis heute gerne erzählt. Es ist eine Szene, die sich vor einem Jahrzehnt tatsächlich so abgespielt hat. Der Journalist nahm das Angebot des Tourismus-Managers übrigens nicht an - er entschloss sich dazu, lieber mit den Kollegen hier zu bleiben und mit diesen die tief verschneiten Pisten herunterzufahren. Die Geschichte zeigt, mit wie viel Engagement und Selbstvertrauen im Arlberg-Gebiet für den Tourismus gearbeitet wird - und vielleicht gibt es ja wirklich kein schöneres Skigebiet in den Alpen als die Pisten in St. Anton, St. Christoph, Zürs, Lech und Stuben. Wie auch bei der Kunst, liegt die Schönheit aber auch hier im Auges des Betrachters. Was das Skigebiet am Arlberg allerdings zu bieten hat, kann das Auge des Betrachters schon beeindrucken. ARLBERG - ÖSTERREICHS GRÖSSTES ZUSAMMENHÄNGENDES SKIGEBIET Eines ist jedenfalls amtlich verbrieft: Der Arlberg ist Österreichs größtes zusammenhängendes Skigebiet und eines der fünf größten weltweit. Auf mehr als 750 Hektar bieten sich mehr als 300 Abfahrtskilometer. Zudem lässt sich auf rund 200 Kilometer Tiefschnee-Abfahrten die hochalpine Winterlandschaft erkunden. Insgesamt verbinden 88 Bahnen und Lifte das weitläufige Skigebiet. Sowohl Anfänger als auch anspruchsvolle Wintersportler kommen voll auf ihre Kosten. Lech Zürs bietet unvergleichlichen Tiefschnee-Genuss. An kaum einem anderen Ort in den Alpen ist die Königsklasse des Skilaufs in solcher Vielfalt erlebbar. Tourengeher stapfen durch unberührte Natur, genießen die herrschaftlich abwechslungsreiche Landschaft beim Aufstieg und die Schwünge im glitzernden Pulverschnee bei der Abfahrt ins Tal. Lech Zürs ist darüber hinaus der Himmel für Freerider. Diesen nutzte die US-amerikanische Produktionsfirma „Warren Miller Productions“ für ihren waghalsigen Skifilm „Wintervention“. In atemberaubender Perfektion jagen darin die weltbesten Freerider durch die hochalpine Schneelandschaft von Lech Zürs. Auch Lorraine Huber, einer der Top-Stars der Szene und Freeride-Weltmeisterin 2017, bevorzugt ihren Heimatort Lech für das Training. Sie ist offizielle Botschafterin von Lech Zürs und trägt den Namen in die Welt. Wem das noch nicht Abenteuer genug ist, der kann am Arlberg ein ganz besonderes Abenteuer erleben: Heliskiing ist das wohl ultimative Schneevergnügen und wird österreichweit nur in Lech Zürs angeboten. ALMHOF-SCHNEIDER: BESTES HOTEL ÖSTERREICHS 2022 Lech Zürs am Arlberg gehört zu den Pionieren des Wintersports. Seit mehr als 100 Jahren ist es eine der Top-Wintersportdestinationen in den Alpen: perfekte touristische Infrastruktur gepaart mit herzlicher Gastfreundschaft inmitten einer paradiesischen Landschaft, das ist Lech Zürs. Die Ferienregion zählt zu den innovativsten Tourismusgebieten überhaupt und setzt als solches immer wieder Maßstäbe. Tradition und Moderne, Identität und Innovation sind am Arlberg in Harmonie verbunden. Sinn für das Eigene sowie Offenheit für die Wünsche und Sehnsüchte der Besucher prägen das Selbstverständnis der Bevölkerung. Hier heißt es tatsächlich „mehr Raum, mehr Zeit“. Kein Wunder also, dass Lech Zürs zum exquisiten Kreis der zwölf „Best of the Alps“-Orte gehört. Nicht nur das: Mit dem 5 -Sterne S Hotel „Almhof Schneider“ verfügt  Lech über das beste Hotel Österreichs 2022. Und wer in Oberlech am Arlberg auf 1.700 Meter Seehöhe im Fünf-Sterne-Superior-Refugium Vital Resort eincheckt, der ist dem Himmel ganz nah. KITZBÜHEL - DIE SPORTHAUPTSTADT DER ALPEN Kosmopolitischer Lifestyle und idyllische Natur, urige Tradition und modernes Lebensgefühl: Kitzbühel vereint diese Gegensätze gekonnt. Die „Sporthauptstadt der Alpen“ wurde durch das legendäre Hahnenkamm-Rennen weltberühmt, doch das ist nur eine Facette des Mythos Kitzbühel. Vielmehr ist es der unvergleichliche Charme der Region, die hervorragende Infrastruktur mit Top-Hotellerie und Gastronomie, die Vielzahl an sportlichen Möglichkeiten und die faszinierende Landschaft, die Kitzbühel einzigartig machen. Auch abseits der berühmten Rennstrecke Streif bietet Kitzbühel abwechslungsreiches Gelände. Anfänger wie Profis können auf 233 Abfahrtskilometern ihre Schwünge ziehen. Das Kitzbüheler Lebensgefühl lässt sich am besten beim Flanieren durch die 750 Jahre alte Innenstadt aufsaugen. Bei einer Vielzahl an Boutiquen und Geschäften schlägt das Shoppingherz höher. Es muss nicht immer an den Skipisten liegen, um Kitzbühel unvergesslich zu finden. LEGENDÄRE STREIF UND DER GANSLERNHANG Ein Wort, eine Legende: Streif! Die spektakulärste Abfahrt der Welt kann im Winter wie im Sommer bezwungen werden. Doch Vorsicht: Wer den Spuren der weltbesten Abfahren folgt, sollte ein sehr geübter Skifahrer sein. Die Schlüsselstellen der Streif wie Mausefalle, Steilhang oder Hausbergkante sind als „Skitour extrem“ gekennzeichnet. Allerdings können auch Genuss-Skiläufer ihre eigene Streif-Erfahrung machen: auf der „Familienstreif“ lässt sich etwas gemächlicher Weltcupluft schnuppern, spart sie doch die schwierigsten Passagen aus. Anfänger können sich auf der „Mini-Streif“ versuchen, einem Geschicklichkeitsparcours am Fuße der Hahnenkammabfahrt. Ein weiteres Highlight des Kitzbüheler Skigebiets ist der „Ganslernhang“. Auf einer der letzt klassischen Slalomstrecken im Weltcup wird den Technikstars nachgeeifert. ALPINES EINKAUFSERLEBNIS Die Kiztbüheler Innenstadt mit ihren kurzen Wegen ist bekannt als perfekte Ambiente für Shopping in den Alpen. Internationale Marken und Kitzbühler „Mode-Originale“ wie Sportalm, Frauenschuh, Franz Prader oder Helmut Eder finden sich in den Schaufenstern. Eine Entdeckungstour lohnt sich auch bei den Handwerksbetrieben der Kitzbühler Meistergilde. GENUSS AUF HÖCHSTEM NIVEAU Die kulinarische Reise durch die Region führt über die heimischen Traditionsgerichte bis hin zu internationaler Gourmet-Küche. In den Hütten am Berg oder den Traditionswirtshäusern wartet bodenständige Kost, während in den Haubenlokalen die Kochelite exquisite Gaumenfreuden zaubert. Kitzbühels Restaurantvielfalt reicht vom urigen Wirtshaus bis zum mehrfach ausgezeichneten Hauben-Lokal. Dabei bewahrt sich die Gamsstadt in puncto Kochkultur zu jeder Zeit ihre Authentizität und ihr Traditionsbewusstsein. Zehn Restaurants mit 13 Hauben lassen das Gourmetherz höher schlagen. GSTAAD - EIN BELIEBTES ZIEL INTERNATIONALER PROMINENZ Gstaad - das Bergdorf in den Berner Alpen in der Schweiz lädt seine Gäste unter dem Motto „Come up - slow down“ ein. Neben Skifahren auf mehr als 220 Kilometern bestens präparierten Pisten warten in der Destination Gstaad zahlreiche Aktivitäten und Erlebnisse. Genuss-Menschen kommen in den 100 Restaurants der Destination auf ihre Kosten, Langlauf-Fans finden vielseitige Loipen. Das Skigebiet Gstaad ist das einzige Gletscher-Skigebiet des Berner Oberlandes, reicht bis über 3.000 Meter Höhe hinauf und gilt als überaus schneesicher. Zwischen Ende Oktober und oft bis in den Mai hinein stehen sechs Monaten Skifahren und Wintersport nichts im Wege. TOP-HOTELS UND EIN IGLU-DORF MIT EISSKULPTUREN Mit seinen Top-Hotels, etwa „The Alpina Gstaad“, den Gourmet-Restaurants, den Luxus-Chalets und dem nahen Flugplatz Saanen, von wo aus das Charterunternehmen „Haute Avation“ mit ihren Privatjets in aller Herren Länder fliegt, ist das verkehrsfreie Feriendorf beliebtes Ziel der internationalen Prominenz. Mit den Nachbarorten Saanen, Schönried, Saanenmöser, Zweisimmen, Gsteig, Lauenen, Feutersoey, Turbach und Abländschen bietet das Saanenland aber ein wesentlich breiteres Spektrum: Das Naturschutzgebiet am idyllischen Lauenensee mit seinen Wasserfällen und Hochmooren, die engen Gässchen im historischen Dorfkern von Saanen oder die Ruhe des verträumten Bergdörfchens Abländschen sind nur Beispiele der äußerst vielseitigen Destination. Als Hotel mitten im Ort sticht hier vor allem das Olden Hotel heraus, welches im Besitz von Bernie Ecclestone ist. Hoch über Gstaad thront das legendäre Palace Hotel. Unterhalb der Bergstation liegt das Iglu-Dorf, welches jedes Jahr neu errichtet wird. Bis zur Fertigstellung sind 2.000 Arbeitsstunden notwendig, und dann heißt das Hotel die Gäste Willkommen. In jedem der „Zimmer“ ist eine Eisskulptur in die Wände modelliert und die Betten sehen ganz gemütlich aus. Wenn es dann doch etwas zu kalt ist, kann man sich im Jacuzzi oder der Saune aufwärmen und dann im kalten Schnee abkühlen. Das Frühstück wird im Bergrestaurant serviert. ALPINE ECHTHEIT, STOLZ GEPFLEGTE TRADITION Die Region Gstaad gilt als eine der Top Luxus-Destinationen der Schweiz. Hier erlebt der Gast eine exzellente Qualität und Vielfalt des Angebots in allen Bereichen. Alpine Echtheit, stolz gepflegte Traditionen und ein Hauch von Glamour verleihen der Destination das besondere Flair, das Gstaad so wohltuend vom Rest der Welt abhebt. Trotz des enormen Prestigewertes der Marke ist Gstaad bodenständig geblieben. Den Weltruhm von Gstaad begründen nicht zuletzt internationale Schulen wie das „L‘Institut Le Rosey“ oder die „John F. Kennedy School in Saanen“. In der autofreien Shoppingmeile im Dorf befinden sich zahlreiche Edelboutiquen und Luxus-Brands. Ein eigener Flughafen für die An- und Abreise sowie sechs Landeplätze für Heliskiing können nicht darüber hinwegtäuschen, dass Gästen gelebte Diskretion entgegengebracht wird. Der Slogan „Come up, slow down“ ist Programm. Neben sieben spezialisierten Wellness-Hotels, zahlreichen weiteren Hotels mit Wellness-Infrastruktur, dem Sportzentrum Gstaad und ausßergewöhnlichen Wellbeing-Abenteuern in der Natur vermittelt die Destination Gstaad seinen Gästen ein vielfältiges Wohlfühl-Erlebnis. #winterindenalpen

  • THOMAS BACHHEIMER - GOLD WAR SCHON IMMER EIN FLUCHTTIER

    Thomas Bachheimer ist Präsident des europäischen Gold Standard Instituts und Chef-Ökonom der Goldvorsorge (GVS) in Wien. Der Finanzexperte bricht seine Zelte in Österreich ab und übersiedelt nach Dubai. Die Hintergründe seiner zeitlich begrenzten „Auswanderung“ sind rein wirtschaftliche. Im Gespräch mit PANGAEA erklärt er auch, warum sich eine Investition in Gold mehr lohnt als in Immobilien. PANGAEA: Sie übersiedeln dieser Tage nach Dubai in die Vereinigten Arabischen Emiraten, weil der Goldstrom dorthin fließen würde. Was bedeutet das? Thomas Bachheimer: Sagen wir so, der Goldstrom fließt dort durch. Dubai war im arabischen Raum schon immer einer der großen Handelsplätze. Man muss wissen, dass Gold immer dorthin fließt, wo die Produktivität ist. Man bemerkt, dass es jetzt auf den bisherigen Handelsplätzen in Amerika, London und in der Schweiz Abflüsse gibt. Mit ein Grund sind politisch inszenierte Abflüsse, weil aus dem sanktionierten Russland, wo Private über Gold verfügen, vieles nach Dubai fließt. Für die Goldvorsorge war es nur eine Frage der Zeit, nachdem wir uns in Europa schon stark vergrößert haben, dass wir als Global Player auch in Dubai mitwirken und dazu beitragen können, dass wir die europäische Goldkultur in den Orient tragen. Denn dort ist die Goldkultur eine andere, das beginnt schon mit dem Reinheitsgrad: wir arbeiten aufgrund des technischen Fortschritts mit 99,99 und in Indien, das einer der Hauptmärkte für Dubai ist, werden 99,5 gehandelt. Da geht es nur um die Akzeptanz. Und von Münzen hat dort überhaupt noch keiner was gehört. PANGAEA: Haben Sie vor, dort ins Münzgeschäft einzusteigen? Thomas Bachheimer: Uns ist die Münzkultur ein Anliegen, weil wir in Österreich eine diesbezüglich lange Tradition haben. Ich erinnere nur an den Joachimstaler, der in Böhmen im damaligen Österreich geschlagen wurde und Namensgeber für den US-Dollar ist. Aber ich erinnere auch an die Silbermine in Schwaz in Tirol, einst einer der größten Silberminen der Welt, bis zu dem Zeitpunkt, als die Spanier Schiffsladungen Gold und Silber aus Südamerika importiert haben. Und wir sind in Afrika sehr bekannt durch den Maria-Theresien-Taler. Der war ja teilweise echtes verwendetes Geld in Afrika und wird zum Teil heute noch im Handel akzeptiert. Für mich ist es nur logisch, dass ich die Gold- und Silberkultur in Länder bringe, wo diese noch nicht so ausgeprägt ist. PANGAEA: Ist in Dubai mit dem Goldhandel mehr Geschäft zu machen als derzeit in Europa? Thomas Bachheimer: Absolut. Europa ist ja in einer anderen Art und Weise selbstmörderisch unterwegs. Wo es keine Wirtschaftskraft mehr gibt, da brauche ich auch kein Gold. Meiner Meinung nach schlägt in Dubai bald das Goldherz der Welt. Als Beschäftigter im Goldgeschäft muss man einfach dort sein, so wie ein Surfer einmal auf Hawaii gesehen haben muss. PANGAEA: Sie sagten, dass es aus London und aus der Schweiz „Abflüsse“ von Gold gibt. Heiß das, dass man das Gold verkauft oder anderswo lagert? Thomas Bachheimer: Unterschiedlich. Es wird verkauft, aber es gibt auch Menschen, die Europa geostrategisch nicht mehr so sicher halten und das Gold in anderen Sicherheitslagern unterbringen. Dass dies jetzt ausgerechnet im arabischen Raum passiert, ist durchaus ein Treppenwitz der Geschichte. Tatsächlich gehen aber jetzt schon viele Menschen mit ihrem Gold auch aus Frankfurt weg. PANGAEA: Verstehe ich Sie richtig: Reiche Goldbesitzer haben mehr davor Angst, zum Beispiel in Österreich, Frankfurt oder London Gold zu lagern, als in einem von Machthabern regierten Land wie den Vereinigten Arabischen Emiraten? Thomas Bachheimer: Ja, manche haben Angst davor, dass sich die geopolitische Situation so ändert, dass sie nicht mehr zu ihrem Gold kommen. Eines muss man aber gleich vorwegnehmen, die Angst besteht nicht vor einem Gold-Verbot. Das gab es zwar schon einmal unter US-Präsident Franklin Roosevelt, aber wenn man sich jetzt den Immobilienbesitz hier anschaut, der hunderte Mal größer ist als der Goldbesitz, wird der Finanzminister im Falle des Falles eher die Immobilien besteuern als das Gold. Es ist ja nicht so, dass alle Angst haben. Jedoch ist die Tendenz zu beobachten, dass man den Goldbesitz streut. Das macht natürlich nur für große Goldbesitzer Sinn. PANGAEA: Ist Gold also der größere Krisenschutz als Immobilien? Thomas Bachheimer: Vermögenstechnisch ist es so, dass sich die Staaten zu weit hinausgelehnt haben und das Defizit mit Steuereinnahmen überhaupt nicht mehr decken können. Schön langsam gehen Ihnen auch die finanziellen Tricks aus. Man probiert es jetzt mit der Inflation. Aber irgendwann einmal wird es zur nächsten Stufe kommen - zu Enteignungen. Diese werden zwar nicht so heißen, es könnten Lastenausgleichs-Gesetze kommen, die im deutschen Bundestag in Diskussion sind. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass der Staat in den nächsten fünf bis zehn Jahren auch auf private Immobilien zugreifen wird. Mann kann sie auch hypothekarisch Zwangs-Belehnen, das ist dann im herkömmlichen Sinn keine Enteignung, aber Steuern sind immer eine Enteignung. Lastenausgleichs-Gesetze machen Immobilien uninteressant. In der heutigen Zeit braucht man unregistriertes Vermögen. Registriertes Vermögen sind Immobilien oder Aktien, umregistriertes Vermögen ist Gold, von diesem Kauf weiß keiner und ich kann es lagern, wo ich will. PANGAEA: Das kann man mit Kunstwerken und Diamanten auch. Thomas Bachheimer: Da gibt es aber ein Problem: Wenn ich das Gold verkaufen möchte, weil ich Geld benötige, habe ich einen weltweit standardisierten Goldpreis und ich kann es überall verkaufen. Wenn ich Diamanten habe oder Kunstwerke, muss ich zu einer dritten Person gehen, der das einschätzt, damit ich mit einer zweiten Person einen Deal machen kann. Das heißt: Die Geschwindigkeit in der Liquidierung des vorhandenen Vermögens ist stark eingebremst. PANGAEA: Haben Sie den Eindruck, dass in Krisenzeiten wie jetzt mehr Gold gekauft wird? Thomas Bachheimer: Die Nachfrage insgesamt erhöht sich schon. Die smarten Leute haben ja rechtzeitig gespürt, dass es zur Inflation kommt. PANGAEA: Es flüchten also nicht nur Sie nach Dubai, sondern auch das Gold - und zwar in ein Herrscherland und nicht in ein demokratisches Land wie wir es kennen? Thomas Bachheimer: Gold ist ein Fluchttier wie überhaupt das Großkapital. Bevor eine Krise auftaucht, ist das Kapital meistens schon weg. Das russische Kapital hat man übersehen, weil die Finanzpolitiker nicht wissen konnten, dass Wladimir Putin die Ukraine angreift. In einer Demokratie ist es ja so, dass die Menschen den Regierenden sagen, was gemacht wird. Doch jetzt sagen die Regierenden „Wir schaffen das“, „Setz dir eine Maske auf“, „Hol dir, was dir zusteht“. Das sind Dinge, die vermeintlich bürgerfreundlich sind, in Wirklichkeit ist das aber eine Befehls-Revolution. Vom libertären Standpunkt her ist das natürlich ein ideologischer Patschn, denn ich ziehe jetzt in ein Land, das von einer Herrscherfamilie beherrscht wird und wo es nicht einmal die parlamentarische Möglichkeit gibt, diese Herrscher abzusetzen. Warum mache ich das trotzdem? Ich war schon ein paar Mal in Dubai und habe mir das angeschaut. Dort gibt es nach meiner Beobachtung keine unglücklichen Bürger, der Reichtum gehört zwar den Herrscherfamilien, aber diese geben den Bürgern so viel ab, dass sie alle ein zufriedenes Leben führen können. Dort gibt es keine Tendenzen, dass man diese Herrscherfamilie loswerden möchte. In Dubai leben nur acht Prozent Einheimische, also Menschen, die auch dort geboren sind. 92 Prozent sind Ausländer. Und die Ausländer, die schon vor mir dorthin gezogen sind, sind ja nicht alles Vollidioten. Man hat zwar nicht diesen Liberalismus, den ja nicht jeder braucht, du hast in Dubai aber einen hohen Grad des Wirtschafts-Liberalismus. KOMMENTAR: Der gebürtige Steirer Thomas Bachheimer wird von mehreren Medien als Rohstoffguru bezeichnet, seit er einen Ölpreis von 150 Dollar bei 30 Dollar vorausgesagt hat und ist ein gern gesehener Gastanalyst bei OPEC-Veranstaltungen und auf CNBC, Blomberg TV, DAF und n-tv. In zahlreichen Veröffentlichungen und Vorträgen hat er sich mit dem bestehenden Währungssystem, dem Einfluss der Politik auf das Wirtschaftsleben, dem USD und dem Euro, aber auch mit den Edelmetall- und Energiemärkten beschäftigt und versucht, die komplizierten Zusammenhänge in diesen Bereichen dem sogenannten Normalverbraucher verständlicher zu machen. Als europäischer Präsident des von Philip Barton und Antal Fekete gegründeten Gold Standard Institute www.goldstandardinstitute.net hat er sich der Aufgabe verschrieben, die "Währungsnutzer" - also Endverbraucher wie Geschäftsleute - über die Vorteile unpolitischer, gedeckter Währungen zu informieren und die Etablierung einer neuen Denkweise im Währungsbereich zu fördern. Thomas Bachheimer Gold ld

  • STEIRERECK-CHEF REITBAUER: „ÜBER ALLEM STEHT DIE LEBENSMITTEL-WERTSCHÄTZUNG“

    Köche, Gastronomen, Journalisten und ausgewählte Menschen, die gerne essen, platzieren das Steirereck am Stadtpark in Wien schon seit Jahren unter die 50 besten Restaurants der Welt. 2022 konnte sogar der 13. Platz errungen werden. Das freut die Chefs, Heinz und Birgit Reitbauer, die auch Landwirte in der Steiermark sind und gerade deshalb die Lebensmittel-Wertschätzung über alles stellen. KÜCHENCHEF HEINZ REITBAUER FÜHRT DAS STEIRERECK IN ZWEITER GENERATION Schon seine Eltern haben im 3. Bezirk aus einem Gasthaus ein Haubenrestaurant gemacht, bevor sie im Jahr 2005 in die sogenannte Meierei im Wiener Stadtpark übersiedelten, um nach „einigen turbulenten Jahren“, wie Heinz Reitbauer gegenüber PANGAEA erzählt, wieder in den Olymp der heimischen Gastronomie aufzusteigen. Mit aktuell zwei Michelin-Sternen und der Gewissheit, zu den hundert besten Restaurants weltweit zu gehören. Reitbauer führt mit 35 Köchen die Küche, „mit vielen rechten Händen“, wie er es ausdrückt, „die ein gutes Team bilden“. Für die 90 stets ausgebuchten Plätze im Restaurant sind insgesamt 100 Personen zuständig. Die Preise liegen im Durchschnitt vergleichbarer Gourmet-Tempel. WAS UNTERSCHEIDET DAS STEIRERECK VON ANDEREN SPITZENKÖCHEN UND EXKLUSIVEN RESTAURANTS IN WIEN? „Sehr wenig“, so Reitbauer, „wir alle haben einen sehr hohen Qualitätsanspruch, versuchen, auf unsere Art und Stilistik, das was uns eigen ist, bestmöglich umzusetzen und wir möchten, dass die Menschen, die bei uns zu Gast sind, das irgendwie spüren und mitkriegen“. Speziell sei im Steirereck vielleicht, dass die Familie einen landwirtschaftlichen Hintergrund habe, er selbst Bauer sei, und dadurch einen engen Bezug zum Produkt habe. Reitbauer sagt, er habe immer versucht, die Wertschätzung des bäuerlichen Erzeugnisses an seine Mitarbeiter und Gäste weiterzugeben. Das liege ihm sehr am Herzen. VIELE DER HOCHWERTIGEN UND NACHHALTIGEN PRODUKTE STAMMEN AUS DEM STEIRERECK-EIGENEN BETRIEB Viele Produkte, die im Steirereck zum edlen Gericht verarbeitet werden, kommen aus der hauseigenen Landwirtschaft, etwa Lamm, Schwein oder auch Erdäpfel. Das findet Verwendung in der Spezialitäten-Abteilung des Hauses. Insgesamt wird in der Speisekarte das Gesamtbild österreichischer Erzeugnisse abgebildet. Reitbauer schwärmt ganz allgemein von der österreichischen Gastronomie, die auf hohem Niveau arbeiten und sich dennoch nicht gleichen würde. Das Steirereck würde versuchen, eine Küche zu machen, die sehr, sehr produkt- und naturnah sei. „Wenn einer meiner Produzenten oder Lieferanten sein Produkt am Teller sehen würde, dann muss er es auf jeden Fall erkennen und sehen, dass wir nur etwas dazu gefügt haben“, so Reitbauer, der sagt, dass das Produkt nicht so stark verändert werden soll, dass der, der das produziert hat, es gar nicht mehr wieder erkennt. Das sei sein Zugang. Als Überbegriff für Speisen, die man im Steirereck bekommt, nennt Reitbauer: „Österreichische naturnahe, saisonal geprägte Küche“. Die Zeitung „Falter“ hat das Essen im Steirereck so beschrieben: „Kreativküche völlig ohne Klischees, dafür mit maximaler Individualität“. ANFLUG AUF DIE POGUSCH "TAVERNE" IN ST.LAURENZEN MIT EINEM HUBSCHRAUBER Angesprochen auf den Pogusch in St. Lorenzen im steirischen Mürztal, Bezirk Bruck an der Mur, der zum Steirereck-Betrieb gehört und von Formel-1-Piloten nach dem Spielberg-Grand-Prix sogar mit Hubschraubern angeflogen wird, um das bekannt gute Essen dort genießen zu können, meint Reitbauer, dass es tatsächlich mehrere Hubschrauber-Landeplätze am Pogusch gäbe, man jedoch nicht als Hubschrauber-Landeplatz-Wirtshaus wahrgenommen werden wolle. Wer so anreisen will, sei willkommen. Ob Wirtshaus als Bezeichnung für den Pogusch nicht zu minder sei, wollen wir von Heinz Reitbauer wissen, „nein, überhaupt nicht“, seine Antwort. „Wir sind in allem, was wir tun und wie wir auch wahrgenommen werden wollen, definitiv ein Wirtshaus“. Das Steiereck sei aber ein Restaurant, so Reitbauer. Bei dem Begriff „Wirtshaus“ hätten die Leute eine andere Erwartungshaltung. Womit wir wieder zurück in Wien sind und einen Blick auf die Weinkarte werfen. Diese hat seit fünf Jahren der Sommelier des Jahres 2022, René Antrag, zu verantworten. Er trat in die großen Fußstapfen des jahrzehntelang aktiven Vorgängers Adi Schmid, ebenfalls oft ausgezeichneter Sommelier. Der Fokus ist stark auf österreichische Weine ausgerichtet, mehr als die Hälfte kommt von heimischen Winzern. „Aber wir sind auch offen, was Weine aus anderen Ländern betrifft, im Gegensatz zur Küche, wo wir sehr regional sind“, sagt Reitbauer.

  • AUSNAHMEKOCH JUAN AMADOR SCHMÜCKT SEIN RESTAURANT MIT EIGENEN BILDERN

    Juan Amador machte aus einem ehemaligen Heurigen-Lokal in Wien eine weltberühmte Drei-Sterne-Adresse. In seinem gleichnamigen Restaurant AMADOR stellt der deutsche Spitzenkoch mit spanischen Wurzeln neuerdings aber auch seine farbenprächtigen, großflächigen, mit Öl gemalten abstrakten Bilder aus. Es war eine kleine Sensation, als im März 2019 die Redaktion des Guide Michelin Juan Amador mit der Höchstwertung auszeichnete. Das AMADOR in der Grinzinger Straße 86 im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling wurde somit zu Österreichs erster und bis heute einziger Drei-Sterne-Adresse. Für Küchenchef Juan Amador war es bereits die dritte Drei-Sterne-Auszeichnung seiner Kochkarriere: Acht Jahre in Folge verteidigte der Ausnahmekoch die begehrten drei Macarons in Deutschland für seine Restaurants in Langen und Mannheim, ehe er 2015 nach Wien übersiedelte. „WIR STAMPFTEN DAS WIRTSHAUS EIN UND VERDREIFACHTEN DIE GRÖSSE DER KÜCHE“ Auf das außen fast unscheinbare Lokal in einem ehemaligen Weinkeller, das zuvor ein Heuriger war, stieß Juan Amador durch seine Freundschaft zu Winzer Fritz Wieninger. Auf weitere Auszeichnungen war er nicht aus, als er auf diesem Standort in seiner neuen Wahlheimat Wien 2016 das Restaurant eröffnete. Der heute 54-Jährige erinnert sich an das erste Jahr nach der Eröffnung: „Ich bin der Liebe wegen nach Wien gekommen und wollte es anfangs eigentlich ruhiger angehen lassen. Weniger Fokus auf Sterne, Hauben und Punkte – das klang verlockend. Anfangs haben wir sogar ein für uns neues Konzept aufgezogen – einerseits Wirtshausküche, andererseits Fine Dining“. Dann kam es doch anders als geplant: „Aber ich habe rasch gemerkt, dass ich nicht aus meiner Haut kann. Es hat einfach weniger Spaß gemacht. Als wir dann 2017 auf Anhieb zwei Sterne bekamen, haben wir uns wieder voll auf unsere ursprünglichen Stärken besonnen. Wir stampften das Wirtshaus ein und verdreifachten die Größe der Küche. Seitdem ist der Spaß am Kochen definitiv zurück.“ Der Spaß am Kochen zahlte sich aus. Persönlich wertvoll sei der dritte Stern für ihn vor allem deshalb, weil er ihn in seiner Passion nochmals bestätigt habe, sagte Juan Amador gegenüber PANGAEA. Dass ihm die Höchstbewertung, die Guide Michelin zu vergeben hat, auch einen Geschäftserfolg bescherte, erwähnte der Spitzenkoch nur nebenbei. Wer einen der zehn Tische in seinem Restaurant reservieren möchte, muss das drei bis vier Wochen vorher tun. Für die Qualität des Hauses sprechen nicht nur die frischen Waren, die hier zum Einsatz kommen, eine umfangreiche Kollektion des Prestige-Champagners, ein 1.200 Positionen umfassender Weinkeller, sondern vor allem sein 24 Mann starkes Team - für 45 Sitzplätze sind acht Kellner und 14 Köche zuständig. JUAN AMADOR - SPANISCHES TEMPERAMENT TRIFFT AUF DEUTSCHE TUGENDEN In Amadors Küche trifft spanisches Temperament auf deutsche Tugenden: Seine farbenfrohen Gerichte sind kraftvoll, intensiv, aromenstark. Geeiste Beurre Blanc, Mieral-Taube oder der „Laubfrosch“ mit Jakobsmuschel und Petersilie sind Klassiker seines Repertoires. Kein leises Vergnügen, sondern eine Küche, die volle Aufmerksamkeit fordert. Gleichsam besticht sie durch präzises Handwerk und geschmackliche Tiefe. „Ich will natürlich, was jeder Koch will: Dass die eigenen Gerichte im Gedächtnis der Gäste bleiben. Einen Geschmack und eine Ästhetik schaffen, die unverkennbar sind.“ Das Spiel mit Temperaturen, Texturen und Garzuständen gehört für den Deutschen katalanisch-andalusischer Herkunft immer dazu. Doch anders als zur Hochzeit der spanischen Avantgarde in den Nullerjahren, als Amador von Ferran Adria inspiriert zum deutschen Vertreter der damals gefragten Molekularküche avancierte und erstmals drei Michelin-Sterne erhielt, nutzt er aufwendige Küchentechniken nun subtiler: „Nicht die Technik, sondern ein Produkt von herausragender Qualität gibt den Ton und damit die beste Zubereitung vor. Je einfacher ein Gericht erscheint, desto aufwendiger ist diese meist. Nur ist die Technik im Gegensatz zu früher gut versteckt“, verrät der Drei-Sterne-Koch zur Entwicklung seiner Küche. Frei nach dem Motto „Du musst die Regeln beherrschen, um sie zu brechen“ fußt Amadors Ausbildung auf der klassisch-französischen Küche. „Ich habe Anfang der Neunziger bei Albert Bouley gelernt. Er hat mir die Augen geöffnet, war extrem kreativ. Davor war kochen normal“, verdeutlicht der Spitzenkoch, wenn er die wichtigste Station seiner Karriere beschreibt. SPEISEN IM IMPOSANTEN ZIEGELSTEIN-KELLERGEWÖLBE Gäste speisen in Österreichs einzigem Drei-Sterne-Restaurant im imposanten Ziegelstein-Kellergewölbe mit Blick in den Fasskeller des Weinguts Hajszan Neuman. Seit Herbst 2017 ist eine Showküche im ehemaligen Wirtshaus-Entree zusätzlicher Blickfang des Restaurants. Nicht nur das, denn in Wien entdeckte der kreative Koch ein weiteres kreatives Talent in sich: Das Malen. 150 Bilder umfassen bereits seine Werke, einige großflächige Bilder hängen im AMADOR, das so zu seiner ganz persönlichen Galerie wurde. Immer wieder kommen nicht nur Gäste aus aller Welt zum Speisen in das Restaurant, sondern kaufen sozusagen beim Heimgehen gleich Bilder des Künstlers Amador mit. Malen sei für ihn ein Ausgleich für den Kopf, sagt der Koch. Andere in der Gastronomie würden Sport machen oder die Nacht mit einer guten Flasche Rotwein verbringen, beides nichts für ihn: „Ich setze mich in mein Atelier und male bis vier Uhr Früh“. Juan Amador vergleicht das Kochen und das Malen so: „Wenn du die Basics nicht beherrscht, kannst du auch keine Experimente wagen“. Einen wesentlichen Unterschied zum Kochen gäbe es aber schon, als Maler müsse man nicht perfekt sein, sagt der als Perfektionist bekannte Ausnahmekoch.

  • PALAIS COBURG: EIN EINZIGARTIGER WEIN-SCHATZ MIT 60.000 FLASCHEN

    Die Weinsammlung im Palais Coburg in Wien hortet Titel wie andere Briefmarken: „Beste Weinkarte der Welt“, „Beste Weinkarte Europas“, „Beste österreichische Weinkarte des Jahres“. Tatsächlich hütet das Palais Coburg einen einzigartigen Weinschatz mit sage und schreibe 60.000 Flaschen. EDLE TROPFEN WEIN AUS MEHREREN JAHRHUNDERTEN IM KELLER DES PALAIS COBURG Insgesamt gibt es sechs Weinkeller mit edlen Tropfen aus mehreren Jahrhunderten, eingebettet in die faszinierende Architektur der ehemaligen Stadtmauer Wiens. Alle sechs Weinkeller des Palais Coburg bestechen durch jeweils eigenständige Charakteristik und Gestaltung, spezielle Widmung und ein ideales Klima für große Weine. Der derzeit teuerste Wein des Kellers liegt bei 135.000 Euro. SCHÄTZE DER GROSSEN WEINGÜTER IN SECHS KELLER Der Frankreich-Keller: Hier reifen die Schätze der großen Weingüter Frankreichs mit Fokus auf Bordeaux und Burgund & Rhône. Der Neue-Welt-Keller: Australien, Neuseeland, USA. Weine der neuen Welt warten hier auf ihre Entdeckung, ergänzt um Kreszenzen der großen Seefahrer-Nationen Spanien und Portugal. Der Alte-Wein-Keller bietet eine umfangreiche Sammlung europäischer Top-Weine mit einem spannenden Querschnitt exzellenter österreichischer Weine. Unter anderem liegen hier aktuell mehr als 150 verschiedene Positionen österreichischer, trockener Weißweine älter als das Jahr 2000. Der Champagner-Keller: Untergebracht im historischen ehemaligen Eiskeller des Palais hütet der Champagner-Keller mehr als 1.000 erlesene Flaschen aller großen Häuser. Der Yquem-Keller beherbergt das pure Gold von mehr als 100 Jahrgängen dieses kostbaren Süßweins des legendären französischen Weinguts. Im Raritäten-Keller ruhen exklusivste Sammlerstücke und Einzelflaschen hohen Alters. Darunter die älteste Flasche der Sammlung, ein Rüdesheimer Apostelwein aus 1727. SOMMELIER ZEIGT SPANNENDE WELT DER WEINKELLER Einmal im Monat öffnet der Sommelier die spannende Welt der Palais Coburg Weinkeller. Die Führung in kleinen Gruppen dauert ungefähr eineinhalb Stunden und inkludiert neben dem umfangreichen Wissen des Sommeliers die Verkostung von einem Wein pro Keller. Termin und Kosten: Führungen finden jeden ersten Donnerstag im Monat in der Zeit zwischen 18.00 und 19.30 Uhr statt. Pro Person sind 99 Euro zu zahlen, Führungen gibt es ab sieben bis maximal zwölf Personen.

  • SILVIO NICKOL - DAS SPITZENRESTAURANT IM PALAIS COBURG TRÄGT DEN NAMEN DES CHEFKOCHS

    Sternekoch Silvio Nickol und seinem Team ist es gelungen, mit dem gleichnamigen Restaurant im luxuriösen, historischen 5-Sterne-Hotel Palais Coburg einen Fixstern in der Spitzengastronomie Wiens zu etablieren. Öffnungszeiten: von Dienstag bis Samstag, von 18:00 bis 21:30 Uhr. AUSSERGEWÖHNLICH KOMPONIERTE INNOVATIONEN Seit nunmehr sechs Jahren bietet das Team seinen Gästen ein besonderes kulinarisches Erlebnis auf höchstem, internationalen Niveau. Das kulinarische Angebot umfasst kreative Interpretationen klassischer Gerichte sowie außergewöhnlich komponierte Innovationen, welche sich auf einzigartige Weise mit dem umfassenden Weinsortiment des Palais Coburg Weinarchives kombinieren lassen. Das Weinbuch des Restaurants offeriert mit mehr als 6.000 Positionen ein überaus eindrucksvolles Angebot und die perfekte Begleitung zu jedem Menü. HAUBENKOCH UND „KOCH DES JAHRES“ Architektonisch präsentiert sich das Gourmet-Restaurant mit Glas, Holz und Leder in privater, aber moderner Atmosphäre mitten im historischen Palais. Das Silvio Nickol Gourmet Restaurant ist aktuell mit zwei Guide-Michelin Sternen und vier Gault Millau Hauben (19 Punkte) ausgezeichnet. 2014 wurde Silvio Nickol zum „Gault Millau Österreichischer Koch des Jahres“ gekürt. Chefkoch Silvio Nickol entdeckte seine Leidenschaft für das Kochen im Alter von sieben Jahren zu Hause in Hoyerswerda, in Sachsen in Deutschland, als er im Alter von sieben Jahren Essen für seinen kleinen Bruder machte, weil seine alleinerziehende Mutter arbeiten muss. Zum Spitzenkoch wurde er dank seiner Lehr- und Wanderjahre bei preisgekrönten Köchen. MIT KÜCHENLINIE IN KEINER SCHUBLADE Der Chefkoch legt Wert darauf, mit seiner Küchenlinie in keine Schublade gepackt zu werden: „Ich bin mit der klassischen Küche aufgewachsen und finde, dass diese nach wie vor ihre Berechtigung hat. Aber natürlich entwickelt man sich im Lauf seiner Karriere weiter und gerade in den vergangenen Jahren haben wir begonnen, uns noch stärker auf das Wesentliche zu konzentrieren, viel mehr Wert auf Geschmack zu legen. Die Teller wurden überschaubarer und der geschmackliche Fokus wurde auf die wenigen Komponenten auf dem Teller gelegt.“ EIN TÜFTLER UND PERFEKTIONIST Im Mittelpunkt der Gerichte steht stark die Qualität der Produkte, weshalb Silvio Nickol vorrangig mit hochwertigen und ausgewählten Produzenten aus Österreich zusammenarbeitet, die er mit seinem Team auch oft persönlich besucht. Kreiert werden neue Gerichte für die Karte, die alle zwei bis drei Monate wechselt, im Teamwork. „Es fließen die Ideen sämtlicher Mitarbeiter ein. Ich habe ein starkes Team mit großartigen Köchen und es findet ein intensiver Brainstorming Prozess statt, ehe ein neues Gericht entsteht. Aber eines ist natürlich klar, es kommt nur ein Gericht auf die Karte, von dem ich selber zu 100 Prozent begeistert bin,“ betont der als Tüftler und Perfektionist bekannte Chefkoch. DIE KARRIERE VON SILVIO NICKOL Nach der 1991 begonnenen Kochlehre wechselte Nickol 1994 zu Lothar Eiermanns Zwei-Sterne-Restaurant Wald- & Schlosshotel Friedrichsruhe in Zweiflingen und 1997 als Chef de Partie zum Drei-Sterne-Restaurant zu Harald Wohlfahrt in die Schwarzwaldstube im Hotel Traube Tonbach in Baiersbronn. 1999 folgte der Scholteshof von Roger Souvereyns in Stevoort (Belgien), wo er als Sous-Chef arbeitete. Zur Schwarzwaldstube kehrte er 2001, in der Position als Sous-Chef, zurück. Es folgte 2005 ein Wechsel zur Köhlerstube in der Traube Tonbach als stellvertretender Küchenchef. Sodann arbeitete er ab 2006 bei Heinz Winkler in Aschau. Küchenchef des Schlossstern im Schloss Velden am Wörthersee wurde er 2007; das Restaurant wurde unter seiner Leitung 2009 mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet. Seit 2011 führt er das Silvio Nickol Gourmetrestaurant im Palais Coburg in Wien. Auch hier hält er seit 2012 zwei Michelin-Sterne. Von Gault-Millau wurde er 2017 mit vier Hauben und 19 Punkten bewertet.[1] 2014 wurde die Weinkarte mit über 5.000 Positionen vom renommierten britischen Magazin "The World of Fine Wine" als Beste Weinkarte der Welt ausgezeichnet.

  • PALAIS COBURG: SECHS JAHRHUNDERTE BAUGESCHICHTE FÜR DEN GAST DER OBERSTEN LUXUSKLASSE

    Ein Palais, eine Residenz, eine Oase im Herzen Wiens: Eingebettet in sechs Jahrhunderte Baugeschichte erwarten Sie im Palais Coburg 34 individuell gestaltete Luxus-Suiten, ein exklusiver Spa-Bereich mit Indoor-Pool und einer der schönsten Gärten der Stadt. Würden im Palais Coburg nicht immer wieder Staatsgäste logieren oder bilaterale Gespräche zwischen Politikern aus aller Welt stattfinden, wäre es der breiten Öffentlichkeit gar nicht so bekannt. Denn bei Preisen ab 695 bis 2.695 Euro pro Suite inklusive eine Flasche gut gekühlter Champagner bei der Anreise, Frühstück und Minibar ist das 5-Sterne-Superior-Hotel im Grunde nur Reichen und Schönen vorbehalten. HÖCHSTMASS AN KOMFORT UND MAXIMUM AN PRIVATER ATMOSPHÄRE Das „sehr private Haus“ verfügt über 34 höchst individuelle Refugien für anspruchsvolle Gäste. Das Angebot reicht von den eleganten Coburg- und Bastei-Suiten über die City- und Residenz-Suiten bis zu den extravaganten Palais-Suiten. Die Fläche variiert von 54 bis 165 Quadratmetern, wobei allen Räumlichkeiten ein Höchstmaß an Komfort und Maximum an privater Atmosphäre sowie der lebendige Bezug zur Historie des Hauses gemein ist. Im Sinne der Authentizität sind die Suiten nach Mitgliedern der Familie Sachsen-Coburg-Gotha bekannt. Über das außergewöhnliche Ambiente hinaus werden im Palais Coburg alle Annehmlichkeiten geboten, die der Gast der obersten Luxusklasse erwarten kann. Seit 2016 ist das Palais Coburg Mitglied der renommierten Vereinigung „The Leading Hotels of the World“. DIE SPANNENDE GESCHICHTE DES „HAUS DER KÖNIGE“ ERLEBEN Einst der Familienbesitz der Fürstenfamilie Sachsen-Coburg-Gotha-Kohary ist das Palais Coburg heute das wohl außergewöhnlichste 5-Sterne-Hotel der österreichischen Hauptstadt. Errichtet wurde es von Ferdinand von Sachsen-Coburg-Gotha zwischen 1840 und 1845 im Stil des Klassizismus auf der einstigen Braunbastei, zu deren Fundamenten Befestigungsanlagen aus dem 16. Jahrhundert zählen. 1997 erstand die Pühringer Privatstiftung das Gebäude und ließ es nach mehrjähriger Planungszeit unter Einbeziehung aller vorhandenen historischen Informationen zwischen 2000 und 2003 sanieren, revitalisieren und umbauen. Das Gesamtinvestitionsvolumen betrug 85 Millionen Euro. Am 7. November 2003 öffnete das „neue“ Palais Coburg seine Pforten. Sechs Jahrhunderte Wiener Baugeschichte wurden so erstmals in ihrer Gesamtheit erlebbar gemacht. Die besondere, historische Bausubstanz bildet auch die Basis für die heutige Nutzung des Palais mit einer Gesamtfläche von mehr als 16.000 Quadratmetern. Übrigens: Wenn Sie sich für Geschichte interessieren, können Sie im Rahmen einer exklusiven Führung die spannende Geschichte und Geschichten des „Haus der Könige“ erleben und die historischen Räume des Palais Coburg besichtigen. KULINARISCHES ERLEBNIS MIT 5.000 POSITIONEN IM WEINBUCH Zu einem Haus der obersten Luxusklasse gehört natürlich auch ein Restaurant, das den Erwartungen der Gäste erfüllt. Das Palais Coburg bietet gleich zwei kulinarische Erlebnisse an: Das „Silvio Nickol Restaurant“ und das „Clementine im Glashaus“. Sternekoch Silvio Nickol und seinem Team ist es gelungen, mit dem gleichnamigen Restaurant einen Fixstern in der Spitzengastronomie in Wien zu etablieren. Das kulinarische Angebot umfasst kreative Interpretationen klassischer Gerichte sowie außergewöhnlich komponierte Innovationen, welche sich auf einzigartiger Weise mit dem umfassenden Weinsortiment des Palais Coburg kombinieren lassen. Das Weinbuch des Restaurants offeriert mit 5.000 Positionen und sage und schreibe 60.000 Flaschen ein überaus eindrucksvolles Angebot und die perfekte Begleitung zu jedem Menü. Architektonisch präsentiert sich das Gourmet Restaurant mit Glas, Holz und Leder in privater, aber moderner Atmosphäre. Das junge Restaurant Clementine im Glashaus lädt zu entspanntem Genuss mit dem gewissen Etwas. Im Glashaus mit Blick auf das Palais und in einem der schönsten Gärten der Stadt. Vier Jahre nach seiner Eröffnung gilt das Restaurant heute als besonders angesagter kulinarischer Hotspot, wo auch die Wiener gerne ihre Freizeit verbringen. Offeriert werden traditionelle Gerichte. Das Restaurant ist benannt nach Clementine von Orleans. Die französische Königstochter lebte ab 1849 gemeinsam mit ihrem Ehemann Prinz August von Sachsen-Couburg und Gotha als erste Bewohnerin im Palais Coburg in Wien. Ihr Gemälde befindet sich in der Mitte des Restaurants. DIE PRUNKRÄUME IM PALAIS COBURG: HISTORISCH AUTHENTISCH, ABER MIT MODERNSTER TECHNIK Vom vertraulichen Kamingespräch über Gala-Diners bis zu Konzerten oder Festen für mehrere hundert Teilnehmer und Gäste - das Palais Coburg verfügt auf insgesamt 2.300 Quadratmetern über passende Räumlichkeiten für die stilgerechte Inszenierung denkwürdiger Ereignisse. Die Prunksäle zählen zu den prachtvollsten Veranstaltungsräumen des Landes und gestatten einen wahrhaft fürstlichen Empfang bedeutender Gäste. Darüber hinaus können die Kasematten in der ehemaligen Befestigungsanlage Wiens für jegliche Events gemietet werden. Wer sich für eine Suite im Palais Coburg entscheidet, dem steht zudem ein Spa-Bereich inklusive Pool, Whirlpool, Sauna, Dampfbad, Sonnenterrasse und Wintergarten während des gesamten Aufenhalts kostenfrei zur Verfügung. Der Spa-Bereich im dritten Stock des Hotels ist sehr privat, ruhig und exklusiv - ganz nach der Philosophie des Hauses, die sich durch das ganze Palais zieht. KOMMENTAR: In der Reihe der Luxushotels in Wien darf das Palais Coburg natürlich nicht fehlen. Aber darf dieses Palais mit sechs Jahrhunderten Baugeschichte überhaupt in einem Atemzug mit den exklusiven Häusern der Stadt genannt werden? Es ist kein Hotel wie es Gäste normalerweise kennen, es gibt keine Zimmer, sondern nur Suiten, die - sagen wir einmal so - ihren Preis wert sind. Die private Atmosphäre scheint die Philosophie der Betreiber zu sein, und sie ist überall zu spüren wie das Höchstmaß an Komfort. Beeindruckend: Der 60.000 Flaschen umfassende Weinkeller, der dem hauseigenen Restaurant die Möglichkeit bietet, seinen Gästen ein Weinbuch mit 5.000 Positionen zu offerieren.

  • VOKA ART: „HEUTE IST GEFALLEN IN DER ZEITGENÖSSISCHEN KUNST WIE EIN SCHIMPFWORT“

    Der österreichische Maler Voka hat zwölf Millionen Klicks auf seinem YouTube-Kanal. Seine Werke werden von renommierten Galerien weltweit verkauft. Er ist sowas wie der Shootingstar der zeitgenössischen Kunst - und doch wie ein Fremder in dieser Schaffensphase der Malerei. In einem PANGAEA-Interview gewährte er Einblicke in sein Leben und in sein Denken über die Kunst. ZEHN JAHRE LANG KEINE BILDER AN DER WAND Eine Schweizer Geschäftsfrau hat in ihrer beeindruckenden Villa über dem Züricher See die Wände zehn Jahre lang weiß und ohne Bilder gelassen. In einer Dokumentation sagte sie, warum: „Wenn jemand drei Farbkleckser macht, habe ich immer das Gefühl, das könnte ich auch“. Doch als die Dame in einer Ausstellung auf die Bilder von Voka stieß, hatte sie endlich das gefunden, was sie schon lange gesucht hatte. Heute hängen in ihrem exklusiven Haus sechs Bilder des österreichischen Künstlers an den einst verwaisten Wänden. Darauf angesprochen, sagte Rudolf Vogl, der mit seinem Spitznamen aus der Kindheit, Voka, zufällig auch gleich einen Künstlernamen parat hatte, dass er sich auch nur Bilder auf die Wände hängen würde, die ihm gefallen. Die sogenannten zeitgenössischen Auswüchse, die es heute gebe, „blauer Punkt, roter Strich, irgendwo rinnt etwas herunter“, das habe für ihn nichts mit schönen Künsten zu tun, sondern das sei viel Marketing und Hype. KUNSTSAMMLER KAUFEN, WAS IHNEN EXPERTEN VORGEBEN Viele Kunstsammler würden ja nur sammeln, was ihnen von Kuratoren und Museen vorgegeben werden würde. Da hieße es stets, das müsse man kaufen, denn das sei gut. Obwohl man es selbst vielleicht gar nicht als gut empfinden würde. „Ich finde es toll, dass es in letzter Zeit immer mehr Menschen gibt, die sagen, dass sie sich von sogenannten Kunstexperten kein X für das U vormachen lassen wollen. Ich finde es wichtig, dass Kunst gefällt. Heute ist das Wort Gefallen in der zeitgenössischen Kunst ja schon wie ein Schimpfwort. ZEHN NÄGEL IN EINEM BRETT IST NICHTS TIEFSINNIGES In the past, says Voka, art had to be beautiful, aesthetic, in a word ; "pleasing". But today, in the contemporary phase in which we find ourselves, this concept has completely "degenerated". Anything that emotes causing of physical pain, artists who are only on drugs and splash about, is perceived as "great" by some curators. Voka doesn't understand individual critics who think that he doesn't paint anything profound. "I would question these critics, what is so profound about someone hammering ten nails on a board, painting it white and pricing it at exorberant prices?" This is exactly the kind of madness these "art experts" would then write about and rave about how great it is. DU BIST DER BESTE, WENN SIE MIT DIR GELD VERDIENEN Voka hat es ohne Kuratoren und Galeristen, die tiefsinnige Bilder wollen, geschafft, in Österreich ein top bezahlter Maler der Gegenwart zu werden. „Ab dem Zeitpunkt, wenn sie mit dir Geld verdienen, bist du der Beste - das habe ich lernen müssen“, sagt der in Puchberg am Schneeberg in Niederösterreich aufgewachsene Maler, der zeitweise auch in Griechenland lebt. Im idyllischen Ort am Land verdiente er sich mit bäuerlichen Fassadenmalereien für die Nachbarn im Dorf und kleinen Auftragsarbeiten sein Einkommen. Der kommerzielle Durchbruch stellte sich mit dem selbst geschaffenen Stil des sogenannten Spontanrealismus ein. Plötzlich, etwa 2012, lief es rund für den heute 57-Jährigen. Galerien interessierten sich - und am Telefon sagte ein gewisser Frank Stronach, dass ihm seine Bilder gefallen würden und er einige kaufen möchte. Mittlerweile sind es 60, an denen der austro-kanandische Milliardär Gefallen fand. Leute wie Stronach und andere bekannte Persönlichkeiten seien aber nicht zu ihm gekommen, weil sie ein Galerist oder Kurator zu ihm geschickt hätten, sondern sie seien gekommen, weil ihnen die Bilder gefallen hätten - „und das ist für mich das Maß aller Dinge“, so Voka, der im Jahr rund 50 Werke „produziert“. VOKA ART WERKE WERDEN BIS ZU SECHSTELLIGEN BETRÄGEN GEHANDELT Voka wird schon seit Jahren von Top-Galerien in Zürich, Wien, an der Algarve in Portugal und in Paris vertreten. Großformatige Werke von ihm kosten bis zu 100.000 Euro. Der Preis des Bildes lege sich fest, je nachdem wie der Maler in der Kunstwelt verankert und vernetzt sei, so Voka. Ob ein Bild 40.000 oder vier Millionen Euro koste, hänge lediglich davon ab, wer sich darum kümmern und wo es hängen würde, und welche Experten sagen, dass es gut ist. Für den gelernten Elektrotechniker („ich habe noch nie in meinem Beruf gearbeitet“) stand - zum Leidwesen seiner Eltern - von vornherein fest, dass er Maler werden wird. Hätte er es in den Kader des österreichischen Skiteams geschafft, wäre er womöglich Profisportler geworden. Das Skifahren ist aber nach wie vor die große Leidenschaft des Künstlers, der in seiner Heimatgemeinde Puchberg einen sehenswerten Schauraum schuf, wo er auch als Maler anzutreffen ist und wo auch Bilder wie „das letzte Abendmahl“ von Leonardo da Vinci in Vokas ganz eigenen Stil die Wände schmücken. OHNE KUNSTAKADEMIE KARRIERE GEMACHT Voka hat sich als 16-Jähriger bei der Kunstakademie in Wien „viel zu früh und blauäugig“ beworben und wurde abgelehnt. Er ist der beste Beweis dafür, dass die größten Maler ihrer Zeit auch ohne Kunstakademie Karriere machten. Vincent van Gogh war einer davon, Salvador Dali hat man hinausgeschmissen, weil er den Lehrern zu „verrückt“ gewesen ist. Voka sei daher Voka und kein Schüler von irgend jemanden. Er wolle, wie es schon Pablo Picasso ausdrückte, nicht mit der Strömung schwimmen, sondern selbst die Strömung sein. Für Voka sollte die Kunstakademie ein Ort sein, wo man Zeichnen lernt und aus dem erlernten Handwerk seine eigene Technik entwickeln kann. Kein Mensch, so Voka, würde als Maler geboren. Jeder könne malen, aber 99 Prozent der Menschen würden es nicht tun. Er selbst habe vielleicht fünf Prozent Talent mitbekommen, der überwiegende Teil sei aber - wie in jedem Beruf, wie in jeder Sportart - harte Arbeit gewesen. In seinem Haus liegen tausende Zeichnungen, weil er stets das Bedürfnis gehabt hätte, zu zeichnen. PABLO PICASSO - DAS GRÖßTE MAL-GENIE DER WELT For him, role models are people who can really show that they do something. His absolute hero is Pablo Picasso. Voka shows a portrait of Picasso, which "the greatest painting genius in the world" (sic:Picasso) completed at the age of twelve. But why strokes and dots were later found on Picasso's works, as well, which Voka explained already that he doesn't like, he tries to justify as follows: "When one is able to paint as technically perfect as Picasso at the age of twelve, one starts experimenting - I always say that whoever can do anything, may do anything!" When Voka sees paintings by an abstract artist today, he looks at what the artist did in the past and the craftsmanship and process that went into it. IM EIGENEN HAUS BILDER VON VOKA UND FLOCH Welche Bilder bei Voka im Haus hängen? „Eigene und auch gekaufte Bilder, die gefallen und die von Künstlern sind, bei denen auch etwas dahintersteckt“, so Voka, der zum Beispiel Werke des US-amerikanischen Malers österreichischer Herkunft, Josef Floch, schätzt und diese in seinem privaten Umfeld gerne ansieht. Ob er sich als „erfolgreich“ bezeichnen würde? Voka: „Ein Freund von mir hat einmal gesagt, der Erfolg eines Menschen ist daran zu messen, wie glücklich er ist - und ich bin sehr glücklich und dankbar für das Leben, welches ich leben darf!“ KOMMENTAR: Der österreichische Maler Rudolf Vogl, der seinen Kindheitsspitznamen "Voka" als Künstlernamen wählte, hat aus einem großen Fundus an Kunst einen spontanen Realismus entwickelt, der nun weltweit Furore macht. Inspiriert von alten Meistern, die ihn schon immer inspiriert haben, zollt er ihnen mit einem Zyklus Respekt oder schafft neue Werke von hoher künstlerischer Qualität. Voka malt zwar nichts Tiefgründiges im Sinne selbsternannter Kunstexperten, aber er malt Bilder, die bei den Betrachtern Anklang finden und deshalb oft gesucht werden.

  • THE RITZ-CARLTON HAT DEN GRÖSSTEN INDOOR-POOL DER WIENER INNENSTADT

    Das Wiener 5-Sterne-Hotel, welches sich in vier historischen Palais aus dem 19. Jahrhundert befindet, vereint Renaissance, Barock und Gotik mit zeitgemäßen Luxus. The Ritz-Carlton, Vienna verbindet legendären The Ritz-Carlton Service mit Wiener Gastfreundschaft. Auf der „Atmosphere Rooftop Bar“ im achten Stock des The Ritz-Carlton, Vienna genießen Gäste einen atemberaubenden Blick über die Stadt. Im „The Ritz-Carlton Spa“ befindet sich mit 18 Metern der längste Indoor-Pool der Wiener Innenstadt. Direkt an der berühmten Wiener Ringstraße gelegen und nur einen kurzen Fußweg vom Stadtpark entfernt, ist das Luxushotel der perfekte Ausgangspunkt um Wien zu entdecken. Der „Crystal Ballroom“, welcher seinen Namen aufgrund seiner mit zwei Tonnen Kristallen ausgestatteten Wände erhielt, ist nur eine von mehreren exklusiven Meetings- und Eventlocations, die The Ritz-Carlton, Vienna zu bieten hat. WO SICH HISTORISCHER CHARME UND MODERNE ELEGANZ TREFFEN In den 204 eleganten Hotelzimmern und 43 Suiten des The Ritz-Carlton, Vienna treffen historischer Charme und moderne Eleganz aufeinander und schaffen unvergessliche Erlebnisse in Wien. In der größten und luxuriösesten Suite des Hotels, der Präsidenten Suite, findet man an der Decke, die den Kronleuchter im Wohnzimmer umgibt, zwei Engelskränze, die die zwölf Monate des Jahres und die vier Jahreszeiten darstellen. Die zweistöckige Duplex Suite befindet sich im ehemaligen Club Noble Casino-Gebäude, das in den späten 1860er Jahren erbaut wurde und mehrere Residenzen beherbergte, in denen sich einzelne Aristokraten und Offiziere nach einem Casino-Besuch aufhielten und vergnügten. PASTAMARA - SIZILIEN UND DAS DSTRIKT STEAKHOUSE MITTEN IN WIEN Die Vielfalt der kulinarischen Erlebnisse im The Ritz-Carlton, Vienna entspringt der Stadt selbst. Ob mit atemberaubendem Ausblick über den Dächern Wiens, bei feinen Steakcuts von österreichischem Fleisch im „Dstrikt Steakhouse Restaurant“ oder beim exklusiven Hotel Brunch in Wien – lassen Sie sich kulinarisch inspirieren und genießen Sie das gute Essen. Nichts anderes beschreibt am Besten, was das „Dstrikt Steakhouse“ ausmacht: Der richtige Cut vom bestem biologischen Rindfleisch. 300° Celsius am Josper Grill, die jedem Steak sein gewisses rauchiges Edge verleihen. Und ein Dining-Erlebnis, das man so schnell nicht mehr vergisst. Um nach Sizilien zu reisen, muss man Wien nicht verlassen, seit es Pastamara - Bar con Cucina im Ritz Carlton, Vienna gibt. Küchenchef Ciccio Sultano hat Zutat für Zutat und Gewürz für Gewürz auf eine Reise nach Wien geschickt, um ein neues Kapitel seiner Küche aufzuschlagen: sizilianisch modern interpretiert für eine facettenreiche Bar con Cucina. RAFFINIERTE MIXES MACHTEN DIE RITZ CARLTON D-BAR BEKANNT Den aufregendsten Cocktails der Stadt gebührt in der D-bar eine besondere Bühne. Raffinierte Mixes mit Geschichte, inspirierende Zeremonien und edle Spirituosen haben die klassische Cocktailbar mit Blick auf die Wiener Ringstraße mehrfach zur besten Hotelbar des Landes werden lassen. In den Farben rot und schwarz gehalten, ist die Bar ein kosmopolitischer Treffpunkt im Herzen der Stadt. Das Programm der D-bar wird regelmäßig um thematische Entdeckungsreisen erweitert, die auf das namensgebende Motto „Discovery“ zurückführen. Auf die Atmosphere Rooftop Bar kommt man, um den frischen Lebensstil von Wien zu spüren. Um sich etwas zu gönnen, fernab von Trubel und Geschäftigkeit der Stadt. Ein Ort, um dem Alltag zu entfliehen: Die Atmosphere Rooftop Bar ist ein entspannt eleganter Treffpunkt auf buchstäblich höchstem Niveau. SPA-BEREICH MIT PERSONALISIERTEN GUIDES FÜR DIE TÄGLICHE BEAUTY-ROUTINE Im „The Ritz-Carlton Spa“ steht Ihre persönliche Erfahrung im Mittelpunkt, die Sie mit ganzheitlichem Wohlbefinden und individuellen Entspannungserlebnissen begegnet. Es erwartet Sie ein urbanes Spa Hideaway im Stadtzentrum von Wien, das allumfassend natürliche Elemente und therapeutische Expertise zu einer Oase der Ruhe und Energie zusammenführt. Für all diejenigen, die den Wünschen nach Ausgeglichenheit und einer natürlich, schönen Ausstrahlung hegen, bieten maßgeschneiderte „Bespoke Spa Assessments“ noch individuellere Ansätze und Empfehlungen für einen gesunden Lebensstil. In Form eines personalisierten Guides für die tägliche Beauty-Routine entstehen mit der Expertise der zertifizierten Therapeuten nachhaltige Verjüngungs- und Wellness-Programme für zuhause. Basierend auf individuellen Online-Workshops wird der neue Service im Rahmen von Spa-Treatments sowie für Mitglieder des The Ritz-Carlton Spa kostenfrei angeboten. Nebenbei befindet sich im Spa-Bereich der mit 18 Metern längste Indoor-Pool der Wiener Innenstadt, wo sportliche Gäste auf ihre Kosten kommen. KOMMENTAR: Historische Eleganz und raffinierter Wohnkomfort gepaart mit dem Willen zur Innovation machen "The Ritz-Carlton, Vienna" zu einem unvergleichlichen Gastgeber auf allen Ebenen der Hotellerie. Ob als City Retreat, kulinarischer Hotspot oder ganzheitliches Spa, "The Ritz-Carlton, Vienna" verbindet Wiener Tradition mit moderner Wohnkultur und schafft damit einen unvergesslichen Aufenthalt für Reisende des 21. Jahrhunderts. Jahrhunderts. Besondere Erwähnung verdient die Rooftop Bar mit ihrem atemberaubenden Blick über die Dächer Wiens, wo man nach einer Sightseeing-Tour entspannt einen aufregenden Cocktail genießen kann.

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